Artikel der Kategorie "Aus dem Leben bei uns":

Hier geht es um uns. Kraft eigener Arroganz bezeichnen wir uns als nerdigsten Online Shop Deutschlands. Du findest hier Artikel über alles, was bei uns so vor sich geht, Bilder aus Büro und Lager, Anekdoten, Gesprächsnotizen vom Mittagessen, Mitarbeitersteckbriefe und Berichte von unseren Feiern und Spieleabenden.

Keine Sorge, den Blog gibts noch ;)

3. Oktober 2013 Gesine Aus dem Leben bei uns

Einige von Euch werden sich möglicherweise gewundert haben, dass hier in den letzten Wochen nichts passiert ist. Der Grund liegt darin, dass wir alle auf Hochtouren daran arbeiten, die neue schöne Homepage, die wir schon so lange planen, endlich zu veröffentlichen. Die Chefs und Fabian programmieren, Annalena, Martin und ich kümmern uns darum, unser (zugegeben in weiten Teilen nicht sehr logisches) Kategoriesystem für die Artikel in eines mit Filtern zu verwandeln (kein leichtes Unterfangen, bei dem wir mehrfach von vorn beginnen mussten) und die Texte (zweisprachig, versteht sich) zu aktualisieren. Am Ende soll alles großartig sein und vor allem funktionieren, damit Ihr Eure Weihnachtsgeschenke schon komfortabel im neuen Shop besorgen könnt und daran arbeiten wir quasi pausenlos, so dass vieles andere leider erstmal liegen bleibt und warten muss. Bitte entschuldigt dies, sobald an der Homepage Front Licht erscheint, wird es auch hier weitergehen, versprochen :)

Social Media Fail: Wie man es nicht macht.

11. September 2013 Gesine Aus dem Leben bei uns

Vorhin hatte ich ein „Like-Sammel“-Posting bei Facebook mit dem Thema „mein Urlaub“ geschrieben, das hier eingesehen werden kann.

Leider war meine Formulierung etwas unglücklich und daher ist meine ursprüngliche Intention entgleist und hat das Gegenteil von dem bewirkt, was ich wollte. Eigentlich sollte das nur ein lustiges Posting werden, für ein paar Interaktionen sorgen, Euch unterhalten, das Übliche eben. Bei Facebook ist aber (im Gegensatz zum z.B. Blog) nicht so viel Platz für lange Texte und ausschweifende Erklärungen und man versucht, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, was in diesem Fall leider dafür gesorgt hat, dass ich missverstanden wurde und nun viele von Euch glauben, die Arbeitsbedingungen bei uns seien nicht optimal. Ich würde gerne hiermit klarstellen, dass es nicht so ist.

Wir haben ja eine sehr persönliche, Stellenweise sogar recht private Social Media Leitlinie und beziehen Euch so oft es geht mit ein. Wir versuchen auch immer mal gern etwas Neues, experimentieren mit diesem oder jenen und leider kann es auch mal passieren, das etwas schief geht und man failed. In diesem Fall war das genannte Posting ein Fail, weil das Thema einfach zu komplex und zu schwierig ist, als dass man es in zwei Sätzen so darstellen könnte, dass die Message noch die gewünschte bleibt, zumal Euch als Kunden ja das Mehrwissen über interne Dinge fehlt. Es kann nun nur noch als Negativ-Beispiel dafür dienen, wie man es nicht macht.

Flowchart Social Media Fail

 
Wie angedeutet, würde ich gern jetzt all das deutlich machen, wofür auf Facebook kein Platz war, damit kein falscher Eindruck haften bleibt:

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Sexismus auf T-Shirts?

10. September 2013 Gesine Aus dem Leben bei uns

Wir bekommen viele Mails von Euch mit Lob, Kritik, Hinweisen auf Fehler und Verbesserungsvorschlägen :) Wir nehmen uns natürlich jede einzelne zu Herzen und dachten schon so manches Mal, dass das eine oder andere Thema doch durchaus auch für einige mehr als nur den betreffenden Kunden interessant wäre. Wann immer es sich anbietet, werden wir daher (natürlich anonym) Fragen oder Einwände von Euch hier veröffentlichen, um Missverständnisse zu klären oder einfach nur, um Euch darüber zu informieren, wie wir manche Dinge sehen, bzw. wie die Abläufe bei uns so sind. Für mehr Transparenz sozusagen :)

Kürzlich erhielten wir folgende Mail einer Kundin:

Ich hatte noch nie Probleme mit Bestellungen bei euch, die kurzen Lieferzeiten sind natürlich auch super und ich werde wohl noch öfter bei euch bestellen ;). Nur eine kurze Anmerkung am Rande zu eurer Produktauswahl: Ihr habt bei euren Geek-Shirts einige Motive (mir sind „I <3 my Geek“ und „Frauen an den Nerd“ aufgefallen), die für mich implizieren, dass Nerds hauptsächlich männlich und Frauen eher schmückendes Beiwerk sind. So ein Shirt in meinem Abo zu finden wäre mir ziemlich unangenehm, ich bin eine Frau und definiere mich lieber über mein eigenes Nerdtum als das meines Partners ;). Vielleicht ist es euch ja eine Überlegung wert, ob ihr mit eurer Produktauswahl diesen Stereotyp wirklich reproduzieren möchtet. Ich brauche sie natürlich nicht zu kaufen, aber trotzdem hielt ich es für wichtig, darauf mal hinzuweisen.

Wer sie nicht kennt, es geht um folgende Shirts:

I love my geek Frauen an den Nerd

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Duzen versus Siezen.

20. August 2013 Gesine Aus dem Leben bei uns

Wir schätzen den persönlichen Kontakt zu Euch, über Facebook, Twitter, Google Plus, aber auch über E-Mail, Telefon und wenn wir Euch mal im Reallife treffen (letztgenanntes kommt leider zu selten vor).

Wir möchten für Euch nicht einfach irgendein Online Shop sein, sondern der Online Shop Eures Vertrauens.
Wir möchten freundschaftlich und auf einer Ebene mit Euch umgehen, Euch zeigen, dass es uns interessiert, was Ihr zu sagen habt, seien es Produktvorschläge oder Hinweise auf orthographische Fehler und wir kümmern uns um Euch, wenn mit einer Bestellung mal etwas schief gelaufen ist.

Wir finden, dass es dazu gehört, dass wir Euch mit „Du“ ansprechen. Das machen wir im Hauptquartier nicht anders – niemand käme auf die Idee, unsere Chefs mit Herr Stern und Herr Schatz anzusprechen. Wir praktizieren flache Hierachien und halten nichts von Abgrenzung über Anrede.

Du_und_Sie

Allerdings finden das nicht alle so toll.

Kürzlich erhielten wir eine Kunden Mail, in der folgende Beschwerde zu lesen war:

Ich finde es eine Unverschämtheit, dass Sie Interessenten und Kunden einfach duzen!!! Wir sind nicht in Amerika und auch nicht in Schweden, wo dies üblich ist. Aber hier bei uns in Deutschland sollte eine gewisse Höflichkeitsform gewahrt werden!!!

Das ist eine klare Ansage. Sicherlich auch nicht die einzige – häufig, aber nicht nur sind es sogenannte „Respektspersonen“ (mit Dr. / Prof. vor dem Namen), die auf eine förmlichere Anrede bestehen, weil sie das „Du“ als ungebührlich empfinden und eben nicht auf einer Ebene angesprochen werden wollen. Ältere Kunden empfinden das „Du“ auch manchmal schlichtweg als unhöflich und unangebracht, schließlich kennt man sich (noch) nicht und dass zunehmend ge-duzt wird, ist ja auch erst eine Entwicklung der letzten Jahre.

Werden wir darauf hingewiesen, wechseln wir natürlich zum „Sie“, das versteht sich von selbst. Allerdings wissen wir vorher nicht, mit wem wir es zu tun haben und daher müssen wir uns entscheiden, ob wir nun mit „Du“ oder mit „Sie“ in die Konversation starten. Was denkt Ihr darüber? Möchtet Ihr lieber geduzt oder gesiezt werden?

duzen-siezen-altern-oder-diggern

 

Friday Fail – Essen vom Lieferanten

2. August 2013 Gesine Aus dem Leben bei uns

Jeden Freitag bestellen wir unser Mittagessen bei einem wechselnden Lieferanten.

Das machen wir so, damit wir zumindest ein Mal in der Woche alle zusammen essen. Als wir noch kleiner waren (in der alten Firma in Kiel Projensdorf), haben wir uns Mittags alle zum Essen im Lager getroffen, aber bei der jetztigen Größe kommen zu viele Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen. Die einen gehen in die Kantine (völlig unverständlich, das Essen dort macht zwar nicht blind, aber es rutscht dennoch an der Kategorie „genießbar“ vorbei), andere ziehen es vor, sich den Magen an Mikrowellen Gulaschsuppe zu verderben und wieder andere kommen sowieso nicht vor Mittag ins Büro und essen ihre Tiefkühlpizza zu Hause im Bett.

Doch jede Woche hat einen Freitag und jeder freut sich schon die übrigen Tage auf leckeres Essen, das heiß und hübsch angerichtet von einem netten Herren oder einer Dame in einem bunt beklebten Kleinwagen angeliefert wird. Die Vorfreude ist stets riesengroß, weshalb wir ab kurz vor halb 1 schon immer ungeduldig im Flur auf und ab laufen und schmachtend auf das erlösende Klingeln an der Tür warten.

Unser Chef Flo und mein Kollege Martin haben heute sehr exquisit gewählt: Es sollten rosafarbene Kringelkrabben werden, Gambas genannt, eine wahrhaftige Delikatesse. 10 Stück beinhaltete das Angebot, mit frischen Kräutern, Peperonis und Knoblauch.  „Genug für zwei“, dachten sich die beiden, denn 3 ofenfrische Pizzabrötchen gehörten auch noch dazu. Hier seht Ihr das durchaus verführerische Werbebild aus dem Onlineprospekt:

 

Das Versprechen

Das Versprechen

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