Artikel der Kategorie "Aktuelles":

Was gegenwartsnah in der Welt passiert und für Geeks und Nerds interessant und relevant ist. Nachrichten, technische Neuerungen, neue Erfindungen und ggf. auch mal was Politisches.

Das getDigital Nerdtivity Play – eine Weihnachtsgeschichte

Es geschah zu jener Zeit eine Zombieapokalypse. Das fliegende Spaghettimonster ließ diese Plage nicht nur über die Menschheit kommen, weil es so ein großer Walking-Dead-Fan war, sondern auch weil es dringend an der Zeit war, die Erde von einigen Sündern (also den Leuten, die im Namen falscher Götter zum Glaubeskrieg riefen) zu bereinigen und die fragwürdige „Ordnung“, die die Menschen sich erschaffen hatten, zu zerstören. Damit sie sich eine neue, bessere Ordnung aufbauen konnten, die der Menschheit Liebe und Frieden bringen sollte.

Und als es der Meinung war, dass man der Apokalypse ein Ende bereiten konnte, gab es dem Militär das Gefühl, dass dieses es geschafft hätte, die Zombies niederzukämpfen. Natürlich war es in Wirklichkeit einzig und allein dem fliegenden Spaghettimonster zu verdanken, dass die Menschen wieder in Frieden leben konnten. Doch das musste man diesen minderwertigen Kreaturen ja nicht auf die Nase binden.

Als langsam wieder Frieden auf der Welt einkehrte rief das Militär die Überlebenden zu einer Volkszählung in Bethlehem zusammen, damit es Bilanz ziehen und planen konnte, wie man die Ordnung auf der Welt am besten wieder herstellen konnte.

Eigentlich hatte das fliegende Spaghettimonster ja versucht, die Ordnung zu untergraben, damit die Menschen sahen, dass ihre Ordnung doof war und es besser war, sich eine neue auszudenken und alles besser zu machen. Aber es konnte sich ja schon denken, dass das nicht funktionierte. Menschen waren dumm und absolut lernresistent. Immer wieder bereute das fliegende Spaghettimonster dieses eine Bier zu viel, das es während der Schöpfung getrunken hatte. Nicht nur wegen des Tattoos, das es sich in jener Nacht auf seine Fleischbällchen stechen ließ…
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Nachtrag zum Wikileaks-Shirt-Verkaufsverbot

Unser Beitrag von gestern hat ja im Netz ganz schön Wellen geschlagen – unter anderem haben Fefe, Netzpolitik, Nerdcore und die Süddeutsche Zeitung berichtet. Gleichzeitig wurden über 140 Tweets zum Thema abgesetzt. Vielen Dank an alle unsere Follower, die unsere Tweets dazu verbreitet haben!

Offenbar hat dadurch nun auch Bavaria verstanden, dass die Aktion gestern einfach unklug war: Herr Haberfelner von Bavaria (der auch gestern schon die zweite eMail geschrieben hatte) rief mich nämlich heute an, um die Sache nochmal zu besprechen. Wir haben uns etwas länger über das Ganze unterhalten und ich habe nochmal versucht darzulegen, dass es einfach keine gute Idee ist, einen der größten Wikileaks-Spendensammler in Deutschland derart gedankenlos abzumahnen. Er hat das auch eingesehen, insgesamt war der Tenor folgender: Herr Haberfelner entschuldigt sich für die eMail von gestern und bietet uns an, in einem Monat noch einmal zu schauen, inwiefern wir doch eine Lizenz erwerben oder anderweitig zusammenarbeiten können. Er bittet aber auch um Verständnis darum, dass er vorab mit anderen, größeren Unternehmen verhandeln müsse, die eine größere Vertriebsmacht haben als getDigital. Weiterlesen

Bavaria Film verbietet uns den Verkauf von Wikileaks-Shirts

Wir ihr vielleicht noch wisst, verkaufen wir schon seit vielen Jahren T-Shirts mit dem Wikileaks Logo und dem Konterfei von Julian Assange. Wir haben dieses Shirts heute alle aus dem Sortiment genommen. Wie kam es dazu? Weiterlesen

Besuch vom NDR „Was ist ein Geek?“

Unter dem Titel „Was ist ein Geek“ wurde gestern Abend im Schleswig-Holstein Magazin ein kleiner Beitrag über getDigital ausgestrahlt. Einer unserer Chefs, Philipp, versucht darin dem Normalbürger auf den Straßen von Kiel unseren Humor zu erklären. Mit mehr oder weniger Erfolg. :D

Geplant wurde der Besuch des Fernsehteams schon seit Anfang des Jahres, aber so richtig vorbereiten konnten wir uns dann doch nicht, da der Termin dann sehr kurzfristig angesetzt wurde. In heller Aufregung fuhren Philipp und ich am Drehtag dann mit Gadgets bewaffnet und in passende Shirts gewandet in die Holtenauer Straße, eine kleine Einkaufsstraße in Kiel. Das Filmteam, bestehend aus einem jungen Redakteur, einem alten Hasen hinter der Kamera und einer braungebrannten Tonfrau, erwartete uns relaxed in der Sonne vor einem Café. Nach kurzer Besprechung und Aufklärung des Redakteurs, dass der „Pacmaker“ eigentlich „Pacman“ heißt und der Feststellung, dass der Film Robocop aus seinem Geburtsjahr stammt, stürmten wir auf unwissende Passanten los, um sie mit der Pacman-Spardose, dem RoboCup und dem Kleinphi macht auch Mist-Motiv zum Geektum zu bekehren.

Das Filmteam und Philipp sprechen mit einer Passantin

Brav antwortet diese Passantin auf die Fragen.

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Wir haben im „Geek Nerd“ Fall gegen Tradebuzzer gewonnen!

Kammergericht Berlin.

Kammergericht Berlin. CC BY-SA 3.0, Wikipedia-User Beek100

Heute war endlich die Berufungsverhandlung vor dem Kammergericht in Berlin in unserem Abmahnfall wg. der Benutzung von „Geek Nerd“. Wir haben ja schon mehrfach darüber berichtet, dass wir vor knapp einem Jahr von der Firma „Trade Buzzer“ abgemahnt wurden, weil wir auf eBay Shirts mit der Überschrift „Computerfreak Geek Nerd T-Shirt“ verkauft haben. Die Firma „Trade Buzzer“ hat sich die Marke „Geek Nerd“ eingetragen und war nun der Meinung, uns die Benutzung dieser Begriffskombination verbieten zu können, obwohl wir natürlich schon lange vor der Eintragung unsere Shirts derartig beworben haben und obwohl natürlich die beiden Begriffe zumindest unter etwas jüngeren Menschen ganz normale Worte der deutschen Sprache sind. Der Geschäftsführer von „Trade Buzzer“ und sein Anwalt Herr Schröder sind bereits vorher schon im Abmahngeschäft aktiv gewesen, unter anderem in Bereichen wie Filesharing und Urheberrechtsverletzungen im Internet. In diesem und ähnlichen Fällen mit anderen Marken wie „Gamer“ oder auch „Sheldon Cooper“ hat Herr Schröder übrigens ca. 100 (!) Abmahnungen verschickt, wie er in einem anderen Verfahren vor Gericht zugegeben hat. Viele davon an kleine Selbständige, die nebenbei ein bisschen bei eBay verkaufen. In den uns bekannten Abmahnungen hat er dabei jeweils ca. 1500 EUR gefordert und ich möchte gar nicht wissen, wie viele das tatsächlich bezahlt haben… Weiterlesen